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Aus der Geschichte eines |
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Vor 100 Jahren, am 30.September 1901, fand die Weihe des am Johannisplatz errichteten Reichs- bankgebäudes für die Reichsbanknebenstelle Werdau statt, für welches Fabrikbesitzer E. Schmelzer, Fa. C.F. Schmelzer & Sohn ; im Jahr 1900 den Platz vermittelt hatte.
Schon 5 Jahre vorher, am 15.Oktober 1896, hatte die
Reichsbankdirektion eine
Als die Reichsbanknebenstelle Werdau, deren Errichtung sich
sofort in den ersten Jahren ihres Bestehens
In DDR-Zeiten, beherbergte dieses Gebäude; jetzt am
Thälmannplatz; Wohnungen und die
Chroniken aus dem Jahr 1969 vermelden in Vorbereitung einer
gastronomischen Einrichtung folgendes: 24.Juli 1969 - Mit dem
Bau eines HO-Eis-Cafes geht ein Wunsch vieler Bürger aus Werdau in Erfüllung,
Folgende Ausführungen standen voll im propagandistischen Stil anlässlich des 20. Jahrestages der DDR: 22.September 1969 - "Radio DDR" weilt in unserer Stadt. In der Sendereihe "Wer ist die Schönste im Bezirk" wird auch über die vielen guten Taten unserer Bürger für ihre Heimatstadt und zu Ehren des 20. Jahrestages am Mittwoch eine Sendung ausgestrahlt. Sie waren dabei, als an den Bürgermeister das Eiscafe "Kristall" übergeben wurde, die ersten Gäste werden die Erbauer dieser schönen gastronomischen Einrichtung sein.
24.September 1969 - Eiscafe "Kristall" wurde heute eröffnet. Viele, viele Gäste waren da, die Plätze stets besetzt. Ein reiches Angebot sorgt dafür, dass alle "Leckermäuler" befriedigt werden.
03.Oktober 1969 - Der Bürgermeister hat an 50 kinderreiche Mütter Einladungen verschickt, sie sind ein paar Stunden zu Gast im neuen Eiscafe "Kristall".
Doch nicht nur Veranstaltungen dieser Art gab es in dieser gastronomischen Einrichtung der gehobenen Preisklasse. Familienfeiern, Klassentreffen, Tanzabende prägten das Image des "Eiskristall" recht positiv. Der Verfasser dieser Zeilen kann sich u.a. noch an einiges aus jener Zeit erinnern; z.B. an das preiswerteste Getränk an der Bar, ein Glas Fruchtmilch, oder an ein Herrengedeck, eine Flasche Pils und eine kleine Flasche Sekt.
Seit gut 10 Jahren, ab April 1991, liegt die gastronomische Betreuung des einstigen HO - Restaurants "Eiskristall" in den Händen von
Dietrich und Birgit Fritzsche. Am 14. Juli 1995 öffnete nach knapp Umfangreiche Baumaßnahmen an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden während der Schließung durchgeführt, die auch im Äußerlichen Veränderungen erkennen lassen. Das Gebäude erhielt auch seinen ursprünglichen Eingang von der Uferstraße aus. Nicht wieder zu erkennen sind die einstigen Gasträume Die rustikale Bauernstube, eine gemütliche Kaffee-Ecke mit Sofas und Tischen nostalgischer Art sowie ein einladender Gastraum, aufgelockert mit Grünpflanzen, erwarten nunmehr die Gäste. Hatten im April 1991 Dietrich und Birgit Fritzsche
diese gastliche Stätte in Pacht übernommen,
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